Erlebnisse im Hochsommer

28.07.2009

Von Sonntag abend bis zum heutigen Morgen war ich wieder am See.
Die Beißlaune sowie das Trollen der Karpfen hielt sich in Grenzen.

Trotzdem konnte ich 2 Fische landen, meinen ersten Graskarpfen mit 10 Pfund sowie einen kleineren 8 Pfünder Spiegelkarpfen.

 

 

 

 

 

 

Ich bin noch ein wenig am probieren mit den Montagen. Festblei oder nicht – ich habe da noch nicht das richtige gefunden.

Ende der Woche gehts weiter am See…

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Vom 31.07. bis gestern, dem 02.08., am Morgen, war ich auch wieder am See.

Ich grübel über meine verwendeten Haken, aber ich werde bezüglich dieser erstmal bei Fox bleiben. Bei der Serie 2 und Größe 2 läßt sich die Vorfachschnur noch gut durch das Öhr fedeln. Bei der Größe 4 wirds schon deutlich schwerer. Ich muß schon mit einzelnen Fasern beginnen und eine noch kleinere Größe zu binden, daran wage ich ich gar nicht zu denken.

Hinsichtlich Karpfen lief gar nichts. Der Abend begann erfolgversprechend, ein guter Schlei ging an den Haken. In der ersten Nacht meldete der Bißanzeiger sich laufend mit einem kurzen Piep. Wie sich später nach Umstellung auf kleinere Boilies zeigte, waren wohl Bleie am Werk, wovon ich dann mehere landen konnte.

Patrick von den Carpjunkies kam noch vorbei und wir konnten ein wenig fachsimpeln. Mit den Augen rollte er über meine Top Secret Scopex-Boilies. Zugegeben sind diese schon 3-4 Jahre alt. Ich füttere meist einen Mais-Teppich und biete die Boilies darüber an. TS Boilies werden meist in diversen Foren von vielen Usern angeprangert. Nur wer von denen weiß denn wirklich was in den Murmeln enthalten ist? Es hat wohl jeder ein Labor zu Hause… Wenn ich auf eine andere Marke wechsel, kommen für mich nur konservierte Boilies in Frage. Ich kann wirklich nicht die Gefrierfächer zu Hause mit Angelködern blockieren. Es reicht schon, wenn ich gut getarnt in irgendeiner Ecke des Kühlschrankes meine angebrochenen Schachteln mit Tauwürmern und Maden deponiere. Wehe mir, wenn die mal entdeckt werden.

Am Morgen brachte ein Kurztrip mit dem Köderfisch einen schönen Hecht.

Das wars dann auch. Nicht ein vernünftiger Run auf den Grundrollen.

Ich werde auch noch mal meine Montagen überdenken. Des öfteren waren diese völlig verwickelt. Trotz max 10 cm Länge und herausbringen mit dem Boot. Eventuell bringt Leadcore etwas, dann sollte die ersten 70 cm Schnur hinter dem Blei auf dem Boden liegen. Vielleicht das Ganze in Verbindung mit einem Popup-Boilie ca. 3 – 5 cm hoch schwebend anbieten. Ich werde mal probieren.

Mitte der Woche gehts wieder raus!

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Fox Rodpod
Fox Rodpod

Gestern Nachmittag machte ich mich wieder auf zum See. Mit überdachten Montagen und frischen Ködern.

Gegen 20 Uhr dann ein guter Schlei für die Pfanne. Er hatte tief geschluckt und machte auch nicht mehr lange. Entgegen meiner Befürchtungen blieben die Kiemen jedoch bis zum nächsten vormittag rot, also genießbar.

21.30 Uhr dann ein Vollrun über ca. 5 sec. Wie es so ist, Rute in der Hand und der Fisch läßt ab. Ich nickte gedanklich Patrick zu und ersetzte das 60 g Blei der Festbleimontage gegen eines mit 120 g.

23.50 Uhr dann wieder ein Vollrun, der fast die Rute vom Rodpod zog. Nach erstaunlich kurzem Drill konnte ich einen Graser mit 14 Pfund bei 78 cm landen.

Zwei Stunden später wieder ein Biß. Der Pieper tönte, ich stolperte über den Hund aus dem Bivvy. Dann das reinste Durcheinander. Draußen rutschte ich gleich aus und rein mit dem Hintern in den Modder. Das Rodpod fiel um (ich bestelle doch gleich das ProLogic Ringlock Rod Pod). Der Fisch zog immer wieder ins Schilf, ich mußte hart drillen. Diesmal hatte ich leider kein Boot dabei. Nach langem hin und her schlitze der gute Fisch leider wenige Zentimeter vor dem Kescher aus. Schade, ich hätte ihn zumindestens gern gesehen. Trotzdem gönnte ich mir barfuß und in nasser Jogginghose den Augenblick genießend eine Zigarette.

Graser mit 14 Pfund bei 78 cm Länge
Graser mit 14 Pfund bei 78 cm Länge

Bis zum Vormittag blieb es dann ruhig.

Ein neuer persönlicher Rekord in Sachen Graser und die Gewißheit, einiges verbessert zu haben – ein rundum gelungener Ausflug an mein Stammgewässer.

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